Iphone: WLAN durch Akkutemperatur gestört?

Anscheindend bin ich nicht alleine mit meinem WLAN-Problem am iPhone. @sentral hat mich auf einen Artikel bei cnet aufmerksam gemacht, der genau meine Symptome beschreibt. Dabei wurde herausgefunden, dass die Betriebstemperatur des iPhone-Akkus das WLAN-Modul überhitzt und dieses dann nicht mehr funktioniert.

Das würde erklären, warum der Verbindungsaufbau manchmal funktioniert. Außerdem dürfte das auch die Erklärung sein, warum beim ersten Reperaturversuch beim T-Service kein Fehler gefunden wurde: Das iPhone wurde natürlich ausgeschaltet verschickt und war im Reperaturzentrum noch kalt.

Ich hoffe nur, dass die Service-Leute den Bericht auch gelesen haben, sonst werde ich mein Gerät wohl wieder defekt zurückkriegen.

iPhone wieder beim Service

Das WLAN-Problem beim iPhone ist doch noch nicht gelöst. Das WLAN hat zwar Anfangs funktioniert, aber nach kurzer Zeit wieder den Dienst quittiert. Also blieb mir nur übrig, das Gerät wieder beim T-Punkt abzugeben. Auch diesmal wurde wieder ein geplanter Liefertermin vom Service angegeben, aber das Spiel kennen wir ja schon.

Mal schauen, was diesmal rauskommt.

iPhone wieder vom Service zurück

Seit heute mittag ist mein iPhone wieder aus dem Service zurück. Als ich dann im T-Punkt stand, um mein iPhone wieder entgegenzunehmen, bekam ich auch eine Kopie des Reparaturbelegs. Die Fehlerbeschreibung des Technikers lies zuerst einmal nichts Gutes verheißen: “Kein Fehler gefunden, Gerät wieder zurück zum Kunden…”. Als ich den Mitarbeiter des T-Punktes darauf ansprach, bot er mir direkt an, das Gerät nochmal einzuschicken.

Trotzdem hab ich das iPhone zuerst mal mitgenommen zum Testen. Zuhause dann Karte rein, eingeschaltet, WLAN-Menü -> geht. Obwohl angeblich nichts am Gerät gemacht wurde funktioniert mein WLAN wieder einwandfrei.

Ich hoffe, dass das jetzt auch so bleibt. Nochmal will ich das Ding nämlich nicht einschicken. Falls es irgendwann einmal einen Apple Store in Saarbrücken gibt, könnte ich mich auch sehr gut mit dieser Reparaturvariante anfreunden.

iPhone beim Service – geplanter Liefertermin

Gestern sollte eigentlich der versprochene und auf dem Serviceauftrag eingetragene Liefertermin meines (hoffentlich) reparierten iPhones sein. Natürlich hat sich T-Mobile nicht an diesen Termin gehalten, ich hätte auch nichts anderes erwartet. Eine Nachfrage meinerseits wurde direkt abgeblockt: Es handele sich um einen “geplanten” Liefertermin, an den man sich nicht halten müsse. Normalerweise würde dieser Termin eh nie eingehalten.

Klar, das entsprechende Feld mit dem Datum muss ja nur ausgefüllt werden, damit der Serviceauftrag nicht so leer aussieht…

iPhone beim Service – WLAN-Modul defekt

Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, bei meinem iPhone ist also definitv etwa defekt. Meine Probleme mit dem WLAN-Empfang haben sich auch nach einem kompletten Reset und auspielen von versch. Firmwareversionen nicht lösen lassen. Auch ohne das zurückspielen eines Backups mit komplett neuer Einrichtung des Gerätes war kein Empfang zustandegekommen.

Gestern bin ich dann mit dem Gerät zum Business T-Punkt. Der Mitarbeiter hat natürlich zuerst einmal nicht geglaubt, dass da was defekt ist und hat die ganze Prozedur mit Reset und WLAN-Suche zuerst selbst nochmal ausgeführt. Aber auch eine 10cm entfernte Antenne des T-Mobile Hotspots vor Ort hat das iPhone gekonnt ignoriert.

Jetzt liegt mein Gerät eingetütet im T-Punkt und wird heute zu Apple eingeschickt. Laut T-Mobile dauert die Reparatur maximal bis zum nächsten Montag. Bin mal gespannt, ob Apple das auch so sieht…

LED Lenser – Kleines Licht ganz groß

[Trigami-Review] Seit langem habe ich mich nochmal für ein trigami Review beworben. Diesmal ging es um LED Taschenlampen der Zweibrüder Optoelectronics GmbH, die ich mir schon seit längerem einmal genauer anschauen wollte. Also schnell beworben und zwei Wochen später stand schon das lang ersehnte Paket vor meiner Haustür.

Lieferumfang

Lieferumfang

Lieferumfang

Inhalt des Paketes war die LED Lenser in einem schlichten, schwarzen Karton sowie ein bebilderter Katalog der Zweibrüder Optoelectronics GmbH.  Erst nach dem Öffnen der Box konnte ich sehen, dass ich für  den Test der LED Lenser Hokus-Focus ausgewählt wurde. Hierbei handelt es sich zwar um eine der kleineren LED-Taschenlampen des Herstellers, wie sich aber später noch zeigen wird hat die Größe aber nichts mit der wahren Leistung zu tun.

Öffnet man die Box, fallen einem zuerst einmal neben der Taschenlampe eine Bedienungsanleitung, ein kleines Prospekt des Herstellers und 3 AAA Batterien auf. Wäre auf der Schaumstoffauskleidung der Verpackung nicht ein Hinweis aufgeklebt, wäre mir nicht aufgefallen, dass sich unter selbiger noch eine Trageschlaufe und eine praktische Nylontasche mit Gürtelhalter verbirgt.

Aufbau und erste Inbetriebnahme

Die Battery-Cartridge

Die Battery-Cartridge

Gleich nach dem Auspacken der Lampe fällt einem eines auf: Die Lampe ist liegt gut in der Hand und ist sehr gut verarbeitet. Im Vergleich zu normalen Taschenlampen liegen hier Welten dazwischen. Den Sturztest hat die Lampe an dieser Stelle übrigens auch schon bestanden, da meiner Katze alles gefällt, was man irgendwie vom Tisch rollen kann…

Beim Einlegen der Batterien verstärkt sich der Eindruck des absolut hochwertigen Produktes: Das Gewinde zum Batteriefach ist präzise gearbeitet, nichts quietscht oder knarzt hier. Außerdem werden die Batterien nicht einfach wie bei anderen Taschenlampen ins Innere der Lampe geworfen – die LED Lenser hat ein Batterie-Magazin, in das die drei Batterien eingespannt werden. Das komplette Magazin wird dann in die Lampe eingesetzt. Die Kontakte des Magazins sind vergoldet, was die Leitfähigkeit erhöhen soll – bei der Qualität der übrigen Teile verwundert das aber nicht.

Sollte einmal der nicht gerade seltene Fall eintreten, dass eine Batterie ausläuft, erhält man vom Hersteller im Garantiezeitraum kostenlos ein neues Batterie-Magazin. Hierdurch muss nicht gleich eine komplett neue Lampe angeschafft werden, die alte kann weitergenutzt werden. Super Idee!

Bedienung

LED Lenser Hokus-Fokus

LED Lenser Hokus-Fokus

Die Bedienung der Lampe ist kinderleicht: Am hinteren Ende der Lampe befindet sich ein Schalter, über den die Lampe ein- bzw. wieder ausgeschaltet werden kann. Im Gegensatz zu den größeren LED Lensern gibt es nur eine Helligkeitsstufe, bei der Hokus-Focus kann nicht zwischen verschiedenen Dimmstufen gewählt werden.

Durch Drehen des vorderen Teiles kann der Fokus der Lampe stufenlos  von Streulicht auf Lichtspot geändert werden. Auch hier quietscht nichts und das Gewinde hat keinerlei Spiel, wie es z.B. bei vielen MAG-LITES der Fall ist.

Der Test

LED-Lenser vs. MAG-LITE

LED-Lenser vs. MAG-LITE

Kommen wir zum eigentlichen Test. Hierbei musste die Hokus-Focus gegen eine ausgewachsene LED MAG-LITE 2D-Cell antreten. Die Maglite ist nicht nur doppelt so lang und doppelt so breit wie die LED Lenser, sie hat auch das sagenhafte 7-fache Gewicht der Hokus-Focus. Beim Test in der Wohnung konnte man dann die wahre Leistung der kleinen LED Lenser erkennen. Bisher war ich immer von der Leistung der LED MAG-LITE überzeugt, da diese schon verdammt hell macht. Im Vergleich zur Hokus-Focus hatte der Lichtkegel der 2D-Cell dann aber eher etwas von einem Teelicht. Die Hokus-Focus überstrahlt die MAG-LITE ohne Probleme und auch im Streulichtmodus war die Hokus-Focus noch wesentlich heller im Vergleich zur MAG-LITE.

Ein weiterer Vorteil der LED Lenser im Vergleich zu “normalen” Taschenlampen ist der Lichtkegel selbst. Bei normalen Taschenlamplen ist  es mehr oder weniger normal, dass in der Mitte des Lichtpunktes ein dunkler Punkt ist. In der Mitte der Lampen sitzt die Birne und rundherum befindet sich der Reflektor. An der Position der Birne kann nichts reflektiert werden, daher der dunkle Punkt. Die LED Lenser hat dieses “schwarze Loch” nicht, durch die Bauweise wird ein durchgehender Lichtkreis erzeugt. Man muss also nicht z.B. beim Kartenlesen an der entsprechenden Stelle vorbeileuchten, um diese zu erhellen.

Die folgenden Bilder zeigen die Hokus-Focus im Vergleich zur MAG-LITE. Beide Lampen sind auf Spot eingestellt und leuchten aus ca. 2m Entfernung auf eine weiße Wand. Man beachte, dass es sich bei der MAG-Lite schon um die LED-Version handelt, die im Vergleich zur Standardausstattung schon wesentlich heller ist:

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Fazit

Die Hokus-Fokus wird definitiv mein neuer ständiger Begleiter. Durch die Größe passt sie ideal in die Fototasche und wird mir bei Nachtaufnahmen die Tasten meiner Kamera beleuchten. Außerdem muss sie sich bald beim Geocachen gegen diverse größere Lampen beweisen müssen, was aber wahrscheinlich auch kein Problem sein wird.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Zweibrüder Optoelectronics GmbH für das Überlassen des Testmusters!